Der Abiturjahrgang 2018 verabschiedet sich

Der Abiturjahrgang zur Abschlussfeier

Der Abiturjahrgang zur Abschlussfeier

Nun ist das neue Schuljahr angebrochen und ein weiterer Jahrgang beginnt in der abschließenden Phase heranzureifen. Doch bevor diese turbulente Zeit für die nächste Generation Abiturienten richtig beginnt, möchten wir, der Abiturjahrgang 2018, uns abschließend noch einmal von allen verabschieden und zurückblicken. Als zweiter Jahrgang erlernten wir bereits ab der 5. Klasse eine zweite Fremdsprache, erlebten die Renovierung unseres ehrwürdigen Schulhauses, konnten bereits in der 9. Klasse selbst ein Fach wählen und belegten schließlich das noch junge Zentralabitur. Nun ist das erste große Kapitel unseres Lebens abgeschlossen. Nachträglich veröffentlichen wir einen Auszug aus der festlichen Rede unseres Schul- und Landesschülersprechers Hannes am Tag der Zeugnisausgabe und Schulentlassungsfeier.

[…] Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Lehrer und Mitschüler, starten wir doch mit dem Hier und Jetzt. Dem 15. Juni 2018. Wenn wir Schüler uns alle einmal umschauen, blicken wir in vertraute Gesichter. Vielleicht in liebgewonnene oder auch jene, mit denen man weniger warm geworden ist.

In jedem Fall aber blicken wir uns um und sehen das, was bis zum heutigen Tag einen gewaltig großen Teil unseres Lebens und unseres Tagesablaufes ausgemacht hat. Nämlich unsere Mitschüler und unsere Lehrer. […]

Wir sitzen also nochmal alle hier, in dieser Aula, in dieser Schule, mit unseren Lehrern, unseren Mitschülern und irgendwie ist es heute anders als sonst. Natürlich kann man jetzt sagen: Heute ist dann irgendwie Schluss mit Schule. Heute ist ja Zeugnisübergabe. Aber eigentlich ist es doch etwas noch Größeres. Für alle hier geht heute der erste ganz große Lebensabschnitt zu Ende. […]

Nun schauen wir uns doch einmal an, wie wir heute hier sitzen. Wie etwas Erleichterung, Stolz, Freude und vielleicht die Träne der eine oder anderen Mutti mitschwingt. Und denken wir zeitgleich zurück an unser „Zwergen-Ich“, das Anfang oder Mitte der 2000er vor einer großen Schultür stand und keine Ahnung hatte, was das für ein Ritt über die nächsten Jahre wird. Keine Ahnung hatte, was es für Freunde und Lehrer kennenlernen, vielleicht verdammen, schätzen und am Ende – ganz gleich was vorher war – irgendwie vermissen wird.

Ich für meinen Teil finde, dass wir uns doch alle ganz gut entwickelt haben, vom kleinen ABC-Schützen zum Abiturienten oder zur Abiturientin. Der Weg war lang, der Weg war bei allen von uns etwas anders, auf dem Weg haben manche eine Richtung eingeschlagen, die sie von uns trennte, aber am Ende sitzen wir hier. […] Bei allem, was ich eben beschrieben habe, vom Zwerg zum Hier und Jetzt, waren wir nie alleine:

Liebe Familien,  […] egal ob Eltern, Geschwister, Großeltern oder andere. Wir konnten uns immer auf euch verlassen. Dafür gilt euch unser allergrößter Dank. Liebe Lehrer, es gibt Tage, da verdammen sich Lernende und Lehrende wohl gleichermaßen. Aber die sind Gott sei Dank selten. Wir wissen es durchaus zu schätzen, was Sie uns über die Jahre beigebracht haben. Auch Ihnen können wir eigentlich nicht oft genug Danke sagen.

Bitte verzeihen Sie mir alle, wenn ich jetzt eine womöglich unvollständige Liste beginne. Aber es ist uns wichtig, noch ein paar Engagements hier in diesem Hause besonders zu würdigen.

Allen voran natürlich unsere gute Seele hier, Frau Pasold, die immer die Stellung hält, wenn man etwas braucht. Aber natürlich auch die Lehrer, die sich mit ihren Fachschaften oder ihren Arbeitsgruppen um eine florierende Schulkultur, sei es durch Kunstwerke, Schüleraustausche oder Organisationen von Veranstaltungen, kümmern.
Besonders als ehemaliges Mitglied des Chores möchte ich eine Fachschaft ganz besonders erwähnen: Liebe Frau Wetzel, lieber Herr Enders, was wäre unsere Schule nur ohne die zahlreichen Konzerte und diesen großen Chor. Sie wäre eine andere. Es würde etwas sehr Schönes fehlen.

Sie alle haben das alles also immer neben Ihrem eigentlichen Alltag als Lehrer gestemmt. Auch hier ist dieses kleine Wörtchen Danke irgendwie zu profan, aber die deutsche Sprache gibt mir nur das an die Hand. Seien Sie sich also alle bewusst, liebe Lehrer, liebe Familien und alle, die unsere Schulzeit geprägt haben, dass wir es dann auch wirklich ernst meinen. Dieses „DANKE!“.

Noch einmal zurück zu uns Schülern geschaut, möchte ich aus unserem Abi-Lied zitieren, bestimmt klingt es dem ein oder anderen noch im Ohr: „Nun bricht für uns die neue Zeit an…“

Und ich denke, das ist gut so. […]


Mit diesen Worten bedanken wir uns bei allen für die schöne Zeit, die wir am Dr.-Konrad-Duden-Gymnasium verbringen duften, die uns geprägt und geformt hat. Gleichzeitig wünschen wir allen folgenden Jahrgängen viel Erfolg bei allen Aufgaben und Herausforderungen, die da kommen werden.